Die ungarische Partei Mi Hazánk hat bei der Zentralen Ermittlungsstaatsanwaltschaft Strafanzeige im Zusammenhang mit dem Vergabeverfahren für die staatlichen Feierlichkeiten zum 20. August 2026 erstattet.
Die Partei fordert Ermittlungen wegen des Verdachts auf wettbewerbsbeschränkende Absprachen, Untreue, Amtsmissbrauch und Einflussnahme. Nach Darstellung der Anzeige gibt es Hinweise darauf, dass der spätere Gewinner möglicherweise bereits vor dem offiziellen Beginn des Vergabeverfahrens Informationen über die Veranstaltung erhalten haben könnte.
Drei Unternehmen wurden zur Angebotsabgabe eingeladen, letztlich ging jedoch nur ein gültiges Angebot ein: von der HARDROCK Szolgáltató Kft. in Höhe von netto 3,085 Milliarden Forint. Mi Hazánk verlangt außerdem eine Prüfung der wirtschaftlichen und fachlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens, seiner Subunternehmer sowie der Gründe für das beschleunigte Vergabeverfahren.
Mit der Anzeige ist nicht festgestellt, dass tatsächlich eine Straftat begangen wurde. Die Partei fordert die Staatsanwaltschaft auf, die vollständigen Vergabeunterlagen, elektronische Korrespondenz und relevante Finanzdaten zu sichern und zu prüfen.











